August 2019

Hallo liebe Besucher meiner HP. Ich bin wieder wohlbehalten aus dem Urlaub zurück.Urlaub für einen Rentner? Also es war eine Reise auf der Donau anlässlich unserer goldenen Hochzeit am 1.8.2019. Ja ich bin seit 50 Jahren mit meiner Bernadette verheiratet. Und ich bin Ihr von ganzem Herzen dankbar, dass Sie 50 Jahre Veständnis für mein Hobby aufgebracht hat.

Danke Schatz!

Es ging die Donau abwärts von Passau bis ins Ukrainische Delta und zurück. Mit der MS AURELIA. Ein tolles Schiff mit einer hervorragenden Crew.

Nicht so toll ist der Zustand der Donau. Ein Bekannter hat den Fluss vor längerer Zeit als die Kloake Europas bezeichnet und ich denke er hat Recht.

Die große Anzahl an Querverbauten mit Schleusen bis zu einer Hubhöhe von 24 Metern haben der Donau die Dynamik genommen und damit auf eine Strecke von ca. 2500 Kilometer eine teilweise radikale Veränderung des Flussbettes und der Auwälder hervorgerufen.

Zusätzlich landen alle nicht in den Kläranlagen der Anrainerstaaten abbaubaren Stoffe in der Donau. Keine schöne Zukunft !

An Vögeln habe ich mir ehrlich gesagt etwas mehr erwartet: Ein Fischadler an der ungarischen Donau, einige Schwäne (sieht man bei uns auch ) , Kormorane ( na ja, die haben wir leider auch ) und einige Pelikane. Das wars dann.


Aber : Die Reise war erholsam, die Ausflüge haben wenigstens teilweise einen kurzen optischen Einblick in die Regionen gegeben sowei dies bei touristischen  Fahrten die ja meist minutiös durchgetaktet sind überhaupt möglich ist.


Nun sind wir gesund zurück und der Alltag hat uns wieder.

 


Heute am 18.August waren wir nach langer Zeit mal wieder gemeinsam an der Donau beim so heiß geliebten Fliegenfischen.

Gleich zu Beginn ein herber Dämpfer: Es hat wohl im Oberlauf stark geregnet den das Wasser war enorm angetrübt.Die befischte Strecke: Bergheim-Joshofen. Bei der Pirsch stromauf sahen wir keinen einzigen Fisch und wir sahen uns in unserer Meinung bestätigt , dass der Fischbestand in den letzen 5 Jahren enorm zurückgegangen ist.

Einige mittelgroße Döbel konnten wir auf dem Rückweg sichten und auch fangen. Gercht verteilt: Winni 2 ,ich 2.

Einige Fressfahnen zeigte zwar die Aktivitäten der Karpfen an, aber an einen Fang unter derartig widrigen Sichtbedingungen war nicht zu denken.

Winni meinte zu Abschluss: War trotzdem ein schöner Tag!

Bis zum nächsten Trip.


25.August

Am Sonntag (25.Aug.) waren wir wieder am Wasser. Die besuchte Strecke: Stauwerk Bittenbrunn - Finkenstein. Die Strecke haben wir nun - bediingt durch die umfangreichen Bauarbeiten in diesem Bereich - 2 Jahre nicht befischt.

Durch die starken Regenfälle der vergangenen Tage hatte ich einen höheren Pegel erwartet, was sich allerdings als Trugschluss herausstellte. Das Wasser war allerdings sehr trübe.

Der erste Eindruck: Es wird langsam Herbst. Die ersten Morgennebel sind schon da.

Dann etwas was wir auch in den anderen Streckenabschnitten feststellten: Eine sehr starke Verlandung, teilweise bis zum Turbineneinlauf.

Die zweite Feststellung : Der Fischbestand scheint auch hier sehr stark zurückgegangen zu sein. Erst direkt am Finkenstein konnten wir dann einige kleinere Aitel sichten. Aber auch - wie es scheint - Wallerfischer auf einer Plattform oder einem Floß.

Von den noch vor einigen Jahren in riesigen Mengen sichtbaren Kleinfischen war leider nicht´s mehr zu sehen. Schade. Denn wo kein Nachwuchs wird auch in den nächsten Jahre nicht´s größeres zu erwarten sein.


Die ersn Morgennnebel

Es wird langsam Herbst


 

 

 

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