Juni 2019

Also heuer passt schon gar nichts. Ein wunderbares Frühjahr ( wenigstens im März und teilweise im April), dann ein Wonnemonat der aus unserer Sicht diese Bezeichnung nicht verdient. Und die negativen Langzeitauswirkungen ( Hochwasser -trüb und schnell- in Verbindung mit niedrigen Wassertemperaturen ) spüren wir noch immer.

Trotz dieser Widrigkeiten waren wir vor einer Woche am Wasser. Aber nicht lange.Der Wasserstand hoch , das Wasser sehr trüb und ein leichter Ostwind.Trotz dieser widrigen Umstände konnte ich einen Döbel auf eine Goldkopfnymphe fangen.Mehr ging nicht.

Wir hoffen, dass sich bis Fronleichnam, die Verhältnisse normalisieren, so dass wir unserer Passion ohne große Einschränkungen nachgehen können.


 

Die Bedingungen sind immer noch suboptimal.


Es scheint, dass der Lech -bedingt durch die hohen Temperaturen auf den Gletschern- viel Schmelzwasser bringt. Hoffentlich ändert sich das bald!



20. Juni (Fronleichnam)

Für heute war wirklich eine Gewitterfront mit "allem" angesagt. Aber nach einer langen Abstinenz hindert auch das nicht.

Wir hatten uns für 8 Uhr in Joshofen verabredet um die Strecke in Richtung Bergheim abzufischen. Ich kam einige Mnuten später an und wie es der Teufel so will fängt es beim Aufbau der Ausrüstung heftig zu regnen an.

Aber genauso schnell wie es begann, hörte der Regen auch schon wieder auf. Also los ans Wasser. Die Sichtigkeit in das Wasser ist heute schon wesentlich besser als noch vor einer Woche. Kein Wind und die Fließgeschwindigkeit ist zurückgegangen. Bei einer Wassertemperatur von etwa 19 Grad mit steigender Tendenz müssten eigentlich die Karpfen in Laichstimmung kommen. Und tatsächlich sehe ich schon nach einigen hundert Metern die ersten wirklich großen Spiegelkarpfen die sich jedoch absot nicht für meine Angebote interessierten.

Dafür fing ich einige Würfe später einen Döbel. Toll, der Tag fängt ja gut an.

Aber das war´s dann auch für die nächste Stunde.Mein Adrenalinspiegel schoß dann in die Höhe als ich mehr im Unterbewußtsein eine leichte Fresswolke warnahm. Karpfen beim grundeln? Also es waren Karpfen und Brassen die den Untergrund aufwühlten und damit ihren Standort preisgaben. Trotz aller Bemühungen, es gelang nicht einen zu haken. Schade.

Winni war einige hundert Meter voraus und ich sah noch wie er einen Fisch zurücksetzte.

Wie er mir später erzählte war es ein schöner Döbel dessen Landung Probleme bereitete.


Sollte nicht´s gravierendes passieren werden wir am kommenden Sonntag wieder am Wasser sein. Bis dann!


 

 

 

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