1.Mai

Also dieses Jahr ist schon aussergewöhnlich. Zuerst erleben wir einen Traumfrühling den wir fischereilich nicht nutzten, dann haben wir beide gesundheitliche Probleme die uns daran hindern ans Wasser zu fahren. Und nun bin ich seit fast 3 Wochen am renovieren meiner Garage. Damit auch jeder sieht ,dass hier ein Fischer lebt habe ich eine Holzskulptur, die ich zum 70.ten geschenkt bekam, an der Stirnseite meiner renovierten Garage montiert.



Sieht doch wirklich gut aus

 

 

Winni ist für einige Tage verreist und ich habe Schwierigkeiten mit meinem Hüftgelenk. Alt sein wäre so schön, wenn die verdammten Begleiterscheinungen nicht wären.

 

Also liebe Besucher meiner HP, spätestens in einer Woche werde ich wieder vom Wasser berichten.

 

 

 19.Mai

 Wir waren gestern nach etwas längerer Abstinenz wieder einmal gemeinsam am Wasser.

Strecke Bergheim - Joshofen. Die Rahmenbedingungen waren fast optimal: Kein Wind , klares Wasser mit knapp 15 Grad, niedriger Wasserstand.

Dann kam die Ernüchterung. Die ersten 2 Stunden war kein einziger Fisch auszumachen. Winni meinte scherzhaft ihm täten schon die Augen weh vor lauter schauen. Dann ,schon auf dem Heimweg sahen wir dann kurz noch eine kleine Gruppe Karpfen die sich jedoch sehr schnell aus dem Sichtbereich entfernten.


Ich fische nun schon einige Jahrzehnte in dieser Strecke, kann mich aber nicht auch nur andeutungsweise an so schlechte Fänge wie in den vergangenen Jahren erinnern. Dass es natürliche Ertragsschwankungen gibt ist bekannt, dieser aus unserer Sicht dramatische Rückgang muss aber andere Gründe haben. Selbst allerwelts Arten wie Rotaugen und Rotfedern fängt man derzeit nur sehr selten. Die klassischen Donaufische unserer Region wie Nase, Zährte, Barbe die noch vor einigen Jahrzehnten in riesigen Schwärmen vorhanden waren sind faktisch nur mehr in Restpoulationen vorhanden. Die Laube als Futterfisch für unsere Räuber: Fast nicht mehr vorhanden. Dafür werden aber als Medienwirksames Spektakel z. B. auch Huchen eingesetzt. Von was soll sich der Huchen ernähren?


Ich bin nach unserer erfolglosen Excursion noch kurz Stromaufwärts zum Finkenstein gefahren um zu sehen wie der Retensionsraum aussieht. Gigantisch was dort verändert wurde. Im Auslaufbereich wurde ein Graben komplett neu gestaltet, das Gelände modelliert, der Donaudamm verstärkt und der Umlaufgraben direkt am Finkenstein geöffnet.

Da schent jemand viel Geld zur Verfügung gehabt zu haben.

Wir können nur hoffen, dass die Vorstellung der Planer sich in der Zukunft so realisieren wie angedacht. Ob die Natur da so mitspielt wie geplant bleibt abzuwarten.


 

Retentionsbecken Riedensheim

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Zwischen Riedensheim und Finkenstein

Natur sieht nach meinem Verständnis anders aus. In einigen Jahren gehören derartige Bilder bereits der Vergangenheit an und die Natur wird diese Bereiche sicher so gestalten. dass die Arten die hier leben können auch bleiben.





Ende Mai

liebe HP - Besucher. Eigentlich wollte ich hier über unsere Fänge berichten. Normalerweise wären schon die ersten Karpfenfänge zu vermelden. Aber heftige Regenfälle haben die Donau so anschwellen lassen, dass sie sicher bis Pfingsten mit der Fliege nicht ertragreich zu befischen ist.

Heute hatten wir immer noch einen Wasserstand der 75 cm über dem Normalstand liegt. Und die vielen Schwebteilchen machen das Wasser trübe. Was im Wasser abläuft ist nicht zu sehen. Ich hoffe das bessert sich in den nächsten Tagen.

Hoffen wir ,dass es möglichst bald besser wird .

Bis dann !

 

 

 

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